Rosetta – Europas Kometenjäger

Es war die vielleicht aufsehenerregendste Weltraummission aller Zeiten, die europäische Rosetta Mission zum Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko. Spannende Momente, Dramatik, faszinierend schöne Bilder, neue Erkenntnisse über Kometen und am Schluß ein wehmütiger Abschied. So kann man die Mission zusammenfassen, aber das wird ihr nicht wirklich gerecht.
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Forschen im All – Wissenschaft an Bord der ISS

Wissenschaftstag in der Zentralstation in Darmstadt

Am Montag, den 12. Dezember 2011 präsentiert der hr-Info einen Wissenschaftstag in der Zentralstation in Darmstadt. Wissenschaftler der Europäischen Weltraumorganistation (ESA) und des Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt informieren üder die wissenschaftliche Forschung an Bord der Internationalen Raumstation ISS.

Die Internationale Raumstation ISS fotografiert von ESA Astronaut Paolo Nespoli am 24. Mai 2011. Das Space Shuttle Endeavour ist an der Station angedockt. Links unterhalb ist das europäische Raumlabor Columbus. Ganz unten ist das europäische ATV Johannes Kepler angedockt. Credits: ESA/NASA

Die Internationale Raumstation ISS ist das größte künstliche Objekt im Weltraum. Sie fliegt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 27.700 km/h um die Erde, wobei sie die Erde 16 Mal täglich umkreist. Beim Bau der Raumstation haben 16 Länder zusammengearbeitet – darunter die USA, Russland, Japan, Kanada und Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).

Doch was passiert eigentlich an Bord der Raumstation? Jedes noch so kleine Eckchen ist für die Wissenschaft ein bedeutender Ort! Denn die ISS ist mittlerweile zu einem vielseitigen Forschungsinstitut und Testzentrum geworden. Es vergeht keine Minute, in der in diesem exklusiven Außenposten im Weltraum nicht irgendein faszinierendes Experiment durchgeführt wird – von Biowissenschaften über Materialforschung bis hin zur Technologieentwicklung.

Raumfahrer und Wissenschaftler

ESA Astronaut Reinhold Ewald, Credits: ESA/J-L.Atteleyn

Dr. Reinhold EWALD, deutscher ESA-Astronaut und lange Zeit verantwortlich für den Betrieb des europäischen ISS-Forschungslabors „Columbus“, gibt Einblick in die wissenschaftliche Arbeit eines Astronauten an Bord einer Raumstation.

Die Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt ermöglicht, auch mit dem neuen Beschleunigerzentrum FAIR, Wissenschaftlern aus aller Welt neue Einblicke in den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums. Prof. Dr. Karlheinz LANGANKE, Forschungsdirektor der GSI und Dr. Radek PLESKAC, GSI-Forscher im Bereich Biophysik, erklären, wie Wissenschaft aus Darmstadt auf der ISS zum Einsatz kommt.

Dr. Markus LANDGRAF, Missionsplaner beim Europäischen Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt, zeigt, wie man Ergebnisse der GSI-Forschung bei zukünftigen Missionen der ESA, z.B. zum Mars, konkret anwenden kann.

Im Gespräch mit Moderatorin Sylvia KUCK von hr-INFO werden die Wissenschaftler Experimente an Bord der Raumstation diskutieren und aufzeigen, wie diese das Leben auf der Erde beeinflussen und verändern werden.

Die Reihe „Wissenschaftstag“, bei der Wissenschaftler und Forschungsinstitutionen aus Darmstadt ihre Arbeit anschaulich der Öffentlichkeit präsentieren, ist eine Kooperation der Centralstation mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt.

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WISSENSCHAFTSTAG am Montag, dem 12. Dezember in der Centralstation

19:00 bis 20:30 Uhr / Einlass ab 18:00 Uhr

Centralstation – Im Carree
64283 Darmstadt
Saal 3. OG
http://www.centralticket.de
Eintritt frei!

Der Wissenschaftstag in der Centralstation wird präsentiert von hr-Info.

Mehr Infos: esa.int, hr-info

Quelle: ESA/ESOC Darmstadt