ATT 2015 – Rückblick

Am Samstag, den 30. Mai 2015 fand zum 31. Mal der Astronomische Tausch- und Trödeltreff in Essen statt. Diese Astronomiemesse wird jedes Jahr von der Walter-Hohmann-Sternwarte Essen e.V. veranstaltet und ist ein beliebter Treffpunkt für Amateurastronomen, Astro-Händler, Teleskophersteller, Vereine etc. Diesmal fand das ATT an einem neuen Standtort, im Gymasium Stoppenberg statt.

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Die mobile Fahrradsternwarte

Was erhält man, wenn man ein Fahrrad, einen Fahrradanhänger und ein ultraleicht Dobson-Teleskop zusammenbringt? Eine mobile Fahrradsternwarte, mit der man schnell seinen Beobachtungsort in den umliegenden Feldern erreicht. „Die mobile Fahrradsternwarte“ weiterlesen

Merkur zeigt sich am Abendhimmel

Der kleine Planet Merkur, der innerste der Planeten des Sonnensystem, hat es wahrlich nicht leicht aus Schatten, bzw. dem Strahlenkranz der Sonne heraus zutreten. Trennen ihn doch keine 60 Millionen Kilometer oder nur knapp 0,4 Astronomische Einheiten von der Sonne. Mit gut 88 Tagen saust er ständig um die Sonne herum. Von der Erde aus gesehen steht Merkur maximal etwas mehr als 20° oder 40 Vollmonddurchmesser von der Sonne weg und ist dann auch nur in der Abenddämmerung oder Morgendämmerung, dicht über dem Horizont zu sehen. Kein Wunder also, dass dieser Planet nur sehr schwer zu entdecken ist und den meisten Sternfreunden entgeht.
Doch von Ende April bis Mitte Mai 2015 zeigt sich der Planet am Abendhimmel.
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„Der Sternhimmel im März“ Planetariumsvorführung in der Astronomieschule

Das Sternbild Löwe (Leo) mit dem Planeten Mars, links vom Stern Regulus.
Das Sternbild Löwe (Leo) mit dem Planeten Mars, links vom Stern Regulus.

Es wird langsam Frühling, am 20. März ist der astronomische Frühlingsanfang und das merkt man auch am Sternenhimmel. Die winterlichen Sternbilder rund um den markanten Orion, verabschieden sich langsam vom Abendhimmel. Hoch im Süden stehen in den Märznächten die Frühlingssternbilder wie der Krebs, der Löwe oder die Jungfrau. Zwischen Krebs und Löwe lockt der hell leuchtende Gasriese Jupiter.
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Venus, Mars, Jupiter und mehr – Sternführung mit der Fahrradsternwarte

Mit der Fahrradsternwarte in den Himmel gucken. Bild: Adrian Rohnfelder, adri.de
Mit der Fahrradsternwarte in den Himmel gucken. Bild: Adrian Rohnfelder, adri.de

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Der Sternenhimmel im Winter 2015

Liebe Sternfreundinnen und Sternfreunde,

verpassen Sie nicht unser neues Video über den „Sternenhimmel im Winter 2015“ auf unserem You Tube Kanal.
Das Video stellt des winterlichen Abendhimmel vor und gibt einen Ausblick auf die Highlights am Himmel.
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Der Sternenhimmel im November

Der Sternschnuppenstrom der Leoniden ist besonders gut in den Morgenstunden Mitte November zu beobachten.
Der Sternschnuppenstrom der Leoniden ist besonders gut in den Morgenstunden Mitte November zu beobachten.

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Der Sternhimmel im Oktober 2014

Was ist los am Sternhimmel?

Herbststernhimmel Blick zum südlichen Horizont.
Herbststernhimmel Blick zum südlichen Horizont.

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Besondere Planetenkonstellation

An den kommenden Abenden ist am westlichen Horizont in der Dämmerung eine besondere Planetenkonstellation zu sehen. Die Planeten Jupiter, Venus und Merkur werden aneinander vorbeilaufen. Jupiter im Stier wird dabei von den beiden inneren Planeten Merkur und Venus  überholt.

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Faszination der Astronomie

Was ist eigentlich so faszinierend an der Sternenkunde?

Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt, sei es von Kindern, von Erwachsenen oder von Vertretern der Presse. Und so einfach zu beantworten, das merke ich immer dann ist die Frage nicht wirklich. Es gibt so viele Gründe für die Faszination der Beschäftigung mit dem Universum das man sehr lange bräuchte um sie auf zu zählen und jeder Sternfreund, Amateurastronom oder Astronom hat wohl seine ganz Persönlichen.

Und da ich die Frage nicht allgemeingültig beantworten kann, will ich hier nun mal meine eigenen Gründe angeben, warum mich der Weltraum so fesselt.

Unendliche Weiten

Der Weltraum, unendliche Weiten… wer kennt sie nicht, die ersten Worte des Intros zu jeder Episode von Raumschiff Enterprise, das fremde, neue Welten erforscht und nach neuen Lebensformen und Zivilisationen sucht. Diese Gedanken sind schon faszinierend, wenn man in einer dunklen, klaren Nacht im Freien steht und die glitzernden, funkelnden Sterne betrachtet. Da ist kein Ende zu sehen und man weiss nicht wirklich, was dahinter kommt. Es ist beinahe so wie am Meer, wenn man an der Küste steht und auf das offene Meer schaut. In mir entsteht da immer das Gefühl des Fernwehs und der Neugier. Die Neugier, die unbekannte Weite zu erforschen. Das Universum können wir ja bis heute nur mit unseren Teleskopen näher erforschen und was sich da unserem Blick öffnet sind fremde Welten. Und die Entfernungen, die wie durchblicken sind unvorstellbar groß. Und doch können wir uns die Objekte ganz nah heran holen und atemberaubende Bilder betrachten. Da gibt es immer etwas neues zu entdecken, auch wenn man nur mit einem kleinen Fernglas schaut. Absolut spannend.

Fremde Welten

Wenn ich Sterne oder Sternhaufen, aber auch Planeten im Teleskop betrachte, frage ich mich immer, wie es dort wohl aussehen mag. Vor allem bei Sternen lasse ich dann meine Fantasie schweifen und stelle mir vor, dass der Stern von Planeten, von fremden Welten umrundet wird. Was können das für Planeten sein? Gibt es da vielleicht auch einen der Erde ähnlichen Planeten? Da träume ich dann auch gerne davon, wie es wohl sein könnte dort hin zu fliegen und diese Welten mit eigenen Augen zu betrachten.

Neues Leben

Für mich ist die Frage nach dem Leben auf anderen Planeten bei anderen Sternen ein der faszinierendsten Fragen der Weltraumforschung und wohl der bedeutendste Grund warum ich mich mit Astronomie beschäftige. Schon als Jugendlicher habe ich mir versucht vorzustellen ab es dort oben, bei den Sternen die sich in meinem Teleskop zeigten bewohnte Planeten gibt. In meinen Gedanken malte ich mir aus, wie dieses Leben dort wohl aussehen mag und das es dort wohl auch fortgeschrittene Zivilisation geben könnte. Ja vielleicht schaut gerade im selben Augenblick irgendwo in den Weiten unserer Milchstraße ein intelligentes Wesen in den Nachthimmel über seinen Planeten und stellt sich die gleichen Fragen. Ein Gedanke der mich auch heute noch fasziniert.

Demut

Man kann bei den Milliarden von Welten, den gewaltigen Tausende von Millionen von Lichtjahren schon ein wenig mulmig werden. Schließlich offenbart sich hier ja, wei klein unsere eigene Welt und wie unbedeutend wir selber sind. Diese gewaltige kosmischen Dimensionen lassen mich demütig. Sie zeigen mir aber auch auf welche einer schönen Welt wir leben, die uns die Möglichkeit gibt die Wunder des Universums zu entdecken. Im Vergleich mit anderen Welten, den anderen Planeten im Sonnensystem wird mir immer bei der Beobachtung des nächtlichen Sternenhimmels bewußt, dass die Erde der schönste Planet im Sonnensystem ist.

Raumschiff Erde

Ich weiss nicht ob es dem Menschen in naher oder ferne Zukunft gelingen wird die Fesseln der Erde zu sprengen und eines Tages zu den Planeten unseres Sonnensystems fliegen wird oder sogar in den interstellaren Raum vordringen kann. Ich werde das vielleicht nicht mehr erleben. Da ist das Wissen tröstend, dass der Planet Erde, unsere kosmische Heimat wie ein Raumschiff für uns ist. Langsam durchquert sie mit uns die unbegreifliche Leere des Raums. Gemeinsam mit der Sonne und alle den anderen Objekten unseres Sonnensystems durchdringt sie die Weiten unsere Milchstraße und bringt uns in Bereiche des Universums, wo noch niemand gewesen ist.

Himmelsbeobachtung mit Teleskop.