First Light für das Viking 200/1600 Newtonteleskop

Über den älteren Neuzugang, den 8-Zoll Newtonspiegel von Viking habe ich vor kurzem schon berichtet. Nach der Ausrüstung mit neuen Rohrschellen, Montage auf einer Vixen GP Deluxe Montierung und erfolgreicher Kollimation, habe ich das Teleskop am Montag, 18.05. 2020 erstmalig zur Venusbeobachtung eingesetzt.

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Über den Zaun “geworfen”

Ich hatte hier schon mal geschrieben, dass ich in letzter Zeit immer wieder mal Teleskope übergeben bekomme, die von den Besitzern aus den verschiedensten Gründen abgegeben werden. Sei es, weil sie aus Altersgründen mit der Beobachtung aufhören. Sei es, weil sie mit ihrem Teleskop nicht zurecht kommen oder weil sie das Teleskop geerbt haben und selber keinen wirklichen Bezug zur Astronomie haben. Meist sind es eher kleine oder ältere Teleskope oder auch Selbstbauten. So hat sich in der Vergangenheit eine gewisse Zahl an Teleskopen bei mir angesammelt, die im Rahmen der Volksbildung ihren Einsatz finden.
Im April geschah es wiedermal, dass mir jemand ein Telekop über den Zaun “warf”.

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Venus und naher Vollmond

Seit Ende April gehe ich immer mal wieder auf den Platzenberg hier bei Bad Homburg um zu beobachten. Ich habe hier schon geschrieben, dass ich mich dabei mit dem Bad Homburger Fotografen Adrian Rohnfelder treffe und wir gemeinsam Mond und Venus mit meinem Teleskop fotografieren. Die letzten Tage war es wieder soweit und der beinahe volle Mond und die Venus waren die bevorzugten Objekte.

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Planetenparade

Die letzten Monate sah es mit den Planeten am Abend- und Nachthimmel recht mau aus. Die Venus strahlte abends über dem westlichen Horizont. Und die hellen Planeten Mars, Jupiter und Saturn tummelten sich tief über dem östlichen Horizont am morgendlichen Firmament und verschwanden bald in der Morgendämmerung. Für Planetenbeobachter eine echte Durststrecke. Doch das ändert sich in den kommenden Wochen.

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Mond und Venus

Die Venus steht seit Anfang 2020 als hell strahlender Abendstern nach Sonnenuntergang am westlichen Abendhimmel. Dabei hat ihre Helligkeit stetig zugenommen. Doch Ende Mai wird sich die Venus als Abendstern verabschieden. Am 3. Juni wandert sie unterhalb der Sonne an dieser vorbei und wird ab 15. Juni am Morgenhimmel wieder sichtbar. Ihre Zeit als Morgenstern dauert dann bis März 2021. Spannend bei der Venusbeobachtung ist, dass man bereits im kleinen Teleskop recht deutlich die Phasengestalt der Venus erkennen kann. Über längere Zeit betrachtet kann man die Veränderung der Venusphasen verfolgen, ganz so als würde man den Mond betrachten.

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Mondbeobachtung und Mondfotografie

Der Mond ist ein sehr dankbares Beobachtungsobjekt für jeden Sternfreund, egal ob Laie oder ambitionierter Hobbyastronom. Er ist in der Regel recht einfach am Himmel zu finden und schon mit kleinem Instrument sieht man neben den dunklen, als Mare bezeichneten Gebieten auch große Krater und andere Details. Durch die wechselnde Lichtgestalt des Mondes, die Mondphasen, gibt es jeden Tag hier Neues zu entdecken, besonders an der Grenze von Tag und Nacht, die als Terminator bezeichnet wird. Gerade am Terminator ist die Beobachtung sehr spannend, da Krater, Rillen und andere Details durch das Spiel von Licht und Schatten besonders in Szene gesetzt werden. Die beste Zeit für die Mondbeobachtung ist der zunehmende Mond zwischen Neumond und Vollmond und der abnehmende Mond nach Vollmond. Bei Vollmond selber ist die Beobachtung wenig beeindruckend, da das Licht/Schatten Spiel fehlt.

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