Am Mittwoch, den 20. Juni 2012 um 19:30 Uhr laden wir alle Sternfreunde, Umweltfreunde und alle Interessierte zu einem besonderen Themenabend in das Vereinshaus Dornholzhausen, Saalburgstraße 158, 61350 Bad Homburg ein.
Es geht um ein Thema, das jeden angeht und irgendwie jeden betrifft. Die Lichtverschmutzung.
Wir klären über die Lichtverschmutzung und ihre Folgen für die Menschen und die Umwelt auf. Wir wollen mit den Besuchern diskutieren und ins Gespräch kommen. Gemeinsam gilt es Lösungen zu finden, wie unter Berücksichtigung aller Interessen die Lichtverschmutzung in Zukunft reduziert werden kann.
Es ist unser Ziel zur Erhaltung des Kulturerbe Sternhimmel beizutragen. Unterstützt werden wir von der Fachgruppe Dark Sky der Vereinigung der Sternfreunde.
Der Herzbergturm in volle Lichterglanz. Nicht nur Astronomen haben es bei der Beleuchtung schwer. Auch Tiere und Pflanzen werden durch das Licht beeinträchtigt. Bild: Oliver Debus, aufgenommen am 07.05.2012
Hier einige Bilder, die ich während der Earth Hour am 31. März 2012 gemacht habe. In Bad Homburg wurden die Beleuchtung für den Weißen Turm im Bad Homburger Schloß und der Herzbergturm abgeschaltet.
Blick entlang der Braumannswiesen Richtung Bad Homburg.
Blick nach Bad Homburg
Blick über ein Teil der Homburger Skyline von den Braumannswiesen, Dornholzhausen.
Der Herzbergturm auf dem Herzberg lugt über die Bäume. Die Beleuchtung ist ausgeschaltet.
Die Planeten Jupiter und Venus über dem Taunus in der Abenddämmerung.
Sternbild Orion
Die helle Venus steht unterhalb des Siebengestirns (Pleyaden) und rechts von den Hyaden mit dem rötlichen Aldebaran im Sternbild Stier (Taurus). Der Jupiter steht tief über dem westlichen Horizont.
Der Sirius im Sternbild Großer Hund (Canis Major).
Die Sternbilder Fuhrmann (Auriga) und Perseus.
Perseus und Kassiopeia
Blick nach Norden mit den Sternbildern Große Bärin (Ursa Major) und Kleine Bärin (Ursa Minor). Der Polarstern ist der helle Stern links unterhalb der Bildmitte.
Das Sternbild Löwe (Leo) mit dem Planeten Mars, links vom Stern Regulus.
Die Sternbilder Bootes (Bärenhüter) und Corona Borealis (nördliche Krone).
Der Planet Saturn steht links von der Spica im Sternbild Jungfrau zeigt sich am östlichen Horizont.
Der weiße Turm von Bad Homburg erstrahlt wieder im Licht.
Die Beleuchtung im Herzbergturm srahlt über die Baumwipfel.
Blick über die Braumannswiesen zum Herzberg. Die Venus ist am linken Bildrand. Der Lichtpunkt dicht am Taunus ist der beleuchtete Herzbergturm.
Die Venus unterhalb der Pleyaden, rechts die Hyaden über dem Taunus. Der Herzbergturm ist wieder beleuchtet.
Heute um 20:30 Uhr (Ortszeit) sollen für 1 Stunde die Lichter ausgehen. Mit dieser weltweiten Aktion will der Umweltverband WWF auf den Klimawandel und seine Folgen für Mensch und Natur aufmerksam machen.
Weltweit steigt der Hunger nach Energie. Unser Ernergieverbrauch ist immer mit einer Schädigung der Umwelt verbunden. Besonders bei der Nutzung fossiler Energieträger, wie Kohle, Öl oder Gas werden Gase freigesetzt, die nach heutiger Erkenntnis den natürlichen Klimawandel beschleunigen, allen voran Kohlendioxid, CO2.
Auf dieses Problem will der WWF mit der Aktion Earth Hour 2012 aufmerksam machen. Es sind möglichst viele Menschen, Komunen und Städte aufgerufen jeweils von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr Ortszeit möglichst viele Lampen und Beleuchtungen auszuschalten. Gut wäre es natürlich, wenn neben der künstlichen Belichtung auch andere Geräte abgeschaltet würden, die nicht unbedingt laufen müssen.
Für uns Amateurastronomen hat das natürlich auch eine sehr schöne Wirkung, denn weniger Beleuchtung bedeutet auch weniger Lichtverschmutzung, also einen dunkleren Nachthimmel und einen ungetrübten Blick auf schwächere Himmelsobjekte und die Milchstraße. Doch nicht allein die Astronomen würden von einer Verminderung der Lichtverschmutzung profitieren. Die immer stärker werdende Lichtverschmutzung hat Auswirkungen auf unsere Gesundheit, auf die natürliche Artenvielfalt und weitere bislang noch wenig erforschte Folgen.
Man darf also durchaus hinterfragen wieviel Licht wir Nachts wirklich brauchen. Wie viel Licht ist sinnvoll und ökologisch verantwortbar.
Wie die Lichtverschmutzung in Europa in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen hat zeigt eine Ausgabe des Videopodcast “Earth from Space” der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA.
ESA Astronaut André Kuipers, der zurzeit an Bord der Internationalen Raumstation ISS ist, wird die Aktion von der Umlaufbahn der ISS verfolgen.
Bei mir werden heute Abend möglichst viele elektrische Geräte still gelegt und ich werde die Aktion fotografisch festhalten. Im der Folgezeit werde ich dann hier weiter über Lichtverschmutzung und den Klimawandel schreiben. Und ich lade alle Leser auf mitzumachen und mit mir zu diskutieren.
Am 20. Juni 2012 wird die AG Orion Bad Homburg ihren Themenabend der Lichtverschmutzung widmen. Alle Interessierten sind eingeladen mit zu diskutieren.
Am 24. März 2012 lädt die Baumschule Debus in Okarben von 10 Uhr bis 16 Uhr zum Frühlingsfest ein. Und die Astronomieschule ist mit dabei.
Es erwarten Sie Ihre Experten für Garten und Landschaft mit
einem vielfältigen Pflanzensortiment
kreativen Gestaltungsideen
dem neue Highlight für den Garten, die Gartenbahn, Joachim Labudde stellt Ihnen mit seiner Anlage die andere Art der Modelleisenbahn vor.
In manchen Gärten hat sich eine Gartenbahn etabliert, eine Modellbahn größeren Maßstabes und in der Regel wetterfest. Eine Gartenbahn ist eine völlig andere Dimension des Hobbys Modelleisenbahn und bringt eine völlig neue Erlebniswelt in den Garten, nicht nur für den Eigentümer, sondern auch für seine Gäste. Joachim Labudde, Gartenbahner und Freund von Familie wie Baumschule Debus, baut eine kleine Vorführanlage auf und erläutert interessierten Besuchern, was man beachten muß, wo man Gartenbahnen bekommt und was so etwas kostet.
Beleuchtung im Garten
Bewässerungsanlagen
einer Osterausstellung
einem Planetenweg
Sonnenbeobachtung
Teleskopberatung
und vielem mehr
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Und wo findet das Frühlingsfest statt? Baumschule Debus
An der B3 zwischen Okarben und Wöllstadt
61184 Karben
Telefon 0 60 34 / 72 30
e-mail: baumschule@galabaudebus.de
Bilder vom Herbstfest 2011
Blumengruß aus der Baumschule
Freundliche Mitarbeiter helfen gerne.
Joachim Labudde im Gespräch
Gartenbahnspezialist Joachim Labudde stellt sich den Fragen.
Bilder zum Wissenschaftstag der ESA am 22.02.2012 in der Zentralstation in Darmstadt.
HR-Info Moderator Dirk Wagner eröffnet den Abend.
Wann kommt der Flug zum Mars. Dirk Wagner berichtet von vergangenen Visionen.
Dirk Wagner spricht über den neuen NASA Marsrover Curiosity.
Romain Charles und Diego Urbina sind die beiden europäischen Teilnehmer am Mars500 Projekt.
Charles und Urbina berichten vom täglichen Leben an Bord. Jeder “Marsfahrer” hatte seinen speziellen Speiseplan.
Diego Urbina erzählt von seinem Ausflug auf dem “Mars”.
Schwerelosigkeit: von Urbina mit Photoshop erzeugt.
Charles und Urbina und die Mars 500 Crew.
Dr. Markus Landgraf (2. v. r.) im Gespräch mit Dirk Wagner.
Dr. Markus Landgraf berichtet über seine Teilnahme am Mars Habitat Simulator der Mars Society.
Michael Khan spricht über bemannte Flüge zu erdnahen Asteroiden (NEOs)
Modell eines Asteroiden.
Missionsspezialist Michael Khan zeigt das nächste Ziel der bemannten Raumfahrt. Der Mond.
Romain Charles, Thomas Reiter und Diego Urbina tauschen Erfahrungen aus (v.l.n.r.).
Thomas Reiter und Dirk Wagner beantworten Fragen aus dem Publikum.
Thomas Reiter erzählt von seinen Erfahrungen an Bord der russischen Raumstation Mir.
Thomas Reiter und Dirk Wagner erklären am Modell die ISS.
Dr. Thomas Reiter über seine Erlebnisse an Bord der ISS in 2006.
HR-Raumfahrtexperte Dirk Wagner fragt genau nach.
Dr. Thomas Reiter berichtet von den Visionen von Flügen zum Mond und zum Mars.
Thomas Reiter wirbt für den Lunar Lander und eine Landung am Südpol des Mondes.
Gibt es Leben ausserhalb der Erde? Für Thomas Reiter liegt die Antwort auf die Frage möglicherweise auf dem Mars.
Das Ende eines spannenden Abends. Thomas Reiter und Dirk Wagner.
Die Space Days 2012 laden im August nach Darmstadt ein. Astronomie und Raumfahrt trifft sich mit Science Fiction.
Den Bericht zu dem Ereignis gibt es bei universum.mediaquell.de, dort gibt es auch weitere Informationen, Videos. Interviews und Podcasts gibt es auf der Seite von HR-Info.
Am Mittwoch, den 15.02.2012 lädt die AG Orion Bad Homburg zu ihrem nächsten Themenabend um 19:30 Uhr in das Vereinshaus Dornholzhausen ein.
Auf dem Programm steht ein Blick an den nächtlichen Sternhimmel. Mit Sternkarte und eigenen Bildern wollen die Mitglieder der AGO den Sternfreunden erklären, was derzeit am winterlichen Himmel zu sehen und zu bestaunen ist. Für Fragen zu den Bildern und den Beobachtungsmöglichkeiten mit Fernglas oder Teleskop stehen die Mitglieder der AGO gerne bereit.
Der Anblick des Sternhimmels am 15. Februar 2012 um 21 Uhr.
Der Berliner Amateurastronom Stefan Gotthold zeigt uns wie man tolle Strichspuraufnahmen von Sternen einfach selber machen kann. Mehr dazu finden Sie auf Homepage der AG Orion Bad Homburg unter Himmelsbeobachtung.
Auf der ersten Pressekonferenz der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA stellte Thomas Reiter, ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt und Missionsbetrieb die Aktivitäten der ESA für dieses und die kommenden Jahre vor. Im Europäischen Raumkontrollzentrum ESOC in Damrstadt erläuterte Reiter welche Highlights für 2012 geplant sind und wie es in der Europäischen Weltraumforschung voran geht.
Was ist eine drehbare Sternkarte?
Die drehbare Sternkarte ist das wichtigste Hilfsmittel bei der Beobachtung oder Beobachtungsplanung für den Amateurastronomen. Vor allem für Neueinsteiger ist sie sehr hilfreich, um sich am Sternhimmel zurecht zu finden. Sie ist leicht zu bedienen, überall auf den Breitengraden, für die sie berechnet ist, einsetzbar und das ganze Jahr über zu verwenden.
Auf dem Markt gibt es sie in verschiedenen Ausführungen und verschiedenen Formaten.
Wie ist die drehbare Sternkarte aufgebaut?
Drehbare Sternkarten bestehen in der Regel aus drei Teilen. Das Grundblatt mit aufgedruckten Sternen und Sternbildern zeigt noch verschiedene Skalen. Diese sind von Außen nach Innen; Der Tierkreis mit den 12 Tierkreiszeichen, die Rektaszensionsskala, d.h. die “Längengrade” am Himmel, zum Einstellen der Objekte des Sonnensystem, der Skala für die wahre Sonne und die Datumsskala zum Einstellen des Beobachtungstages. Zumeist auf dem Grundblatt findet man noch eine Horizontlinie, die anzeigt, welche Sternbilder zum Beispiel von einem Ort mit der geographischen Breite von 50° Nord zu sehen sind, sowie die Ekliptik, die scheinbare Sonnenbahn, die durch die Tierkreissternbilder läuft. In der Mitte sind der nördliche Himmelspol und der Polarstern.
Ein weiteres Bauteil ist der Planetenzeiger mit der Deklinationsskala, d.h. die “Breitengrade” am Himmel. Der nördliche Himmelspol hat eine Deklination von +90°, der Himmelsäquator 0° und alle Objekte südlich vom Äquator haben negative Deklinationen.
Das letzte Teil ist das Deckblatt mit der Horizontmaske und Uhrzeitskala. Bei richtiger Einstellung zeigt der dunklere Teil an, welche Gestirne unter dem Horizont sind und der hellere Ausschnitt zeigt den geraden sichtbaren Himmel. Die Horizontlinie zeigt die Himmelsrichtungen an.
In nächster Nähe zum Polarstern sind die zirkumpolaren, immer sichtbaren Sternbilder durch einen Kreis eingeschlossen. Alle Gestirne innerhalb des Kreises sind immer zu sehen. Dann finden wir noch den Himmeläquator und die Ekliptik.
Die Verbindungslinie zwischen Südpunkt, Himmelspol und Nordpunkt nennt man Meridian, die Linie zwischen Ostpunkt und Westpunkt 1. Vertikal. Der Schnittpunkt beider Linien ist der Zenit, der Punkt senkrecht über dem Beobachter.
Außen auf dem Deckblatt ist die Uhrzeitskala, mit der man die Beobachtungszeit einstellt.
Wie stellt man die drehbare Sternkarte ein?
Die Sternkarte ist sehr schnell eingestellt. Man muss lediglich das drehbare Deckblatt solange drehen, bis die gewünschte Uhrzeit mit dem Datum übereinstimmt. Als Hilfsmittel kann man den Planetenzeiger verwenden und den Beobachtungstag festhalten. Nun dreht man das Deckblatt solange, bis z.Bsp. die Uhrzeit 20 Uhr die Marke für den Beobachtungstag, nehmen wir mal den 15. Januar erreicht. Nun ist die Sternkarte eingestellt und man kann beobachten.
Zwei Kleinigkeiten sollte man beachten.
1. Auf der Uhrzeitskala muss man die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) einstellen. Während der Sommerzeit (März-Oktober) muss man also von der auf der Uhr abgelesenen Zeit eine Stunde abziehen. (Dies gilt selbstverständlich auch für andere Zeitzonen mit Sommerzeit)
2. Für normale Beobachtungen ist die von der Uhr abgelesene und auf der Sternkarte eingestellte Uhrzeit hinreichend genau. Will man aber genauer Beobachten, so muss man die Zeitkorrektur berücksichtigen. Die MEZ gilt genau für den 15. Längengrad Ost. Für jedes Grad östlich davon muss man 4 Minuten zur abgelesenen Uhrzeit addieren, für jedes Grad westlich 4 Minuten subtrahieren. (Wahre Ortszeit) Für den Beobachtungsort Frankfurt muss man also ca. 25 Minuten von der abgelesenen Uhrzeit abziehen und auf der Sternkarte einstellen. Die Zeitangaben für Aufgang, Untergang etc. für Sonne, Mond, Planeten etc. aus den Jahrbüchern, wie z.B. aus dem Kosmos Himmelsjahr, sind für den Ort 10° Ost und 50° Nord angegeben. Die Zeitkorrektur für den eigenen Standort errechnet sich gleich, fällt allerdings geringer aus, für Frankfurt beträgt sie ca. 6 Minuten.
Wie verwendet man die drehbare Sternkarte?
Jetzt kann man eigentlich schon beobachten. Es empfiehlt sich, die Sternkarte so vor sich zu halten, dass die Himmelsrichtung in die man blickt, nach unten zeigt. Dann kann man bequem den Anblick von der Sternkarte mit dem Himmelsanblick vergleichen. Blickt man nach Süden, sollte Süden auf der Sternkarte nach unten zeigen. Schaut man nach Westen, dreht man die Karte so, dass Westen unten steht. Beim Blick nach Norden steht Norden unten und beim Beobachten in Richtung Osten dreht man die Sternkarte so das Osten nach unten zeigt.
Was zeigt die drehbare Sternkarte?
Neben den Sternbildern und den hellsten Sternen zeigt die drehbare Sternkarte auch Objekte, die mit dem Fernglas oder Teleskop zu sehen sind. So sind hier die wichtigsten Doppelsterne und veränderliche Sterne gezeigt. Zudem findet man die hellsten Messier-Objekte. Das sind die Gasnebel, offene Sternhaufen, Galaxien und Kugelsternhaufen, die der französische Astronom Charles Messier im 17. Jahrhundert in einer, nach ihm benannten Liste erfasste. Die Sternkarte zeigt Objekte, die eine feste Position am Firmament haben. Den Mond und die Planeten wird man aber vergeblich suchen, da sie ständig ihre Stellung unter den Sternen ändern.
Wie findet man mit der drehbaren Sternkarte den Mond oder die Planeten?
Der Mond und die Planeten sind im Bereich der Ekliptik, also dem Tierkres zu finden. Mit dem Planetenzeiger kann man ihre Position auf der Sternkarte einstellen. Dazu muss man ihre Koordinaten, also die Rektaszension nachschlagen. Bei den mit bloßem Auge sichtbaren Planeten ist die Deklination in der Regel nicht nötig, da sich die Planeten recht genau auf der Ekliptik bewegen. Die Rektaszension findet man in einem astronomischen Jahrbuch, oder kann sie mit einem Planetariumsprogramm ermitteln, bzw. im Internet herausfinden. Nun stellt man mit dem Planetenzeiger die Rektaszension des Planeten ein, hier im Beispiel für den Planeten Jupiter auf 1h und 57min. Dort wo der Planetenzeiger die Ekliptik schneidet, steht der Jupiter. In unserem Beispiel ist er im Sternbild der Fische zu finden. Ähnliches ist hier auch für den Planeten Mars gezeigt, der im Sternbild Löwe steht.
Auf diese Weise kann man alle Objekte des Sonnensystems einstellen und am Himmel finden.
Der Umgang mit der drehbaren Sternkarte lernt man am besten mit ständigem Üben. So kann man sich bald gut am Himmel zu Recht finden. Zum Ablesen der Sternkarte im Dunkeln benutzt man am besten eine Taschenlampe mit rotem Licht, um die Augen nicht zu blenden.
Im Handel erhältliche Drehbare Sternkarten
Die bewährten aus dem Kosmos-Verlag:
• Sternkarte für Einsteiger, von Hermann-Michael Hahn und Gerhard Weiland, 7,95 Euro.
Ideal für Einsteiger, einfach zu bedienen. So macht das Kennenlernen des Sternhimmels Spaß.
• Nachtleuchtende Sternkarte für Einsteiger, von Hermann-Michael Hahn und Gerhard Weiland, 12,90 Euro.
Auch diese Sternkarte ist einfach zu handhaben. Das Besondere dieser Sternkarte ist, das sie keine Taschenlampe zum Anleuchten brauchen. Einmal mit einer Lampe “aufgeladen”, leuchtet die Sternkarte bis zu einer Stunde nach.
• Drehbare Kosmos-Sternkarte, von Hermann-Michael Hahn und Gerhard Weiland, 14,90 Euro.
Die drehbare Sternkarte für alle, die mehr entdecken wollen. Mit der Sternkarte kann man nicht nur sehen, welche Sternbilder gerade am Himmel stehen, es lassen sich auch die Positionen der Planeten einstellen, der Auf- und Untergang, sowie die Dämmerungszeiten und vieles mehr bestimmen. Verzeichnet sind auch die hellsten Messier-Objekte. Die Sternkarte eignet sich besonders zur Beobachtungsvorbereitung.
• Drehbare Mini-Sternkarte, von Hermann-Michael Hahn und Gerhard Weiland, 8,50 Euro.
Der kleine Bruder der drehbaren Kosmos-Sternkarte. Das kleine Format lässt sie in jeder Tasche verschwinden. Der Nachteil der Karte ist, es sind weniger Objekte verzeichnet und für ältere Menschen ist sie schlechter lesbar.
Sternkarte vom Oculum Verlag
• Drehbare Himmelskarte, von Michael Feiler und Stephan Schurig, 14,90 Euro.
Die Sternkarte zeigt an, welche Sternbilder gerade am Himmel stehen. Es lassen sich auch die Positionen der Planeten einstellen, der Auf- und Untergang, sowie die Dämmerungszeiten und vieles mehr bestimmen. Diese Sternkarte zeigt viele Messier-Objekte, die sowohl im Deep Sky Reiseführer als auch im Deep Sky Reiseatlas aufgeführt sind. Auf der Rückseite der Karte finden sich noch nützliche Informationen über die Orientierung am Nachthimmel, regelmäßige Sternschnuppenströme, Sichtbarkeit der Planeten und weitere Infos.
Sternkarten zum Selbstbauen von AstroMedia
• Die drehbare Pracht-Sternkarte, von Klaus Hünig und Nils Rhode, 14,90 Euro.
Diese schöne Sternkarte ist eine Reproduktion einer Sternkarte von 1899 aus dem Verlag des Königlichen Hoflieferanten F.H. Klodt aus Frankfurt.
• Die drehbare Sternkarte, von Klaus Hünig, 2,40 Euro.
Diese Sternkarte zeigt die wichtigsten Sternbilder des Himmels. Unscheinbare Sternbilder fehlen hier. Für den Preis aber eine echte Alternative. Diese Sternkarte ist auch erhältlich bei der Astronomieschule Oliver Debus.
Die hier vorgestellten Sternkarten sind alle für die Beobachtung von Mitteleuropa aus ausgeführt, sie lassen sich aber auch entlang der gleiche nördlichen Breite verwenden. Für andere Breiten gibt es im Astro-Fachhandel entsprechende Sternkarten.
Eine Alternative dazu ist die Webbasierte Planisphere. Hier kann man sich seine ganz persönliche Sternkarte erstellen, asudrucken und zusammenbauen.
Ein weiteres schönes Hilfsmittel zur Beobachtungsplanung ist das von mir vorgestellte Poster “Das astronomische Jahr 2012″.
Ein Nachtrag: Ich freue mich, dass mein Video zur drehbaren Sternkarte offenbar gut ankommt und gefallen findet. Besonder freut es mich, dass sowohl Stefan Gotthold von Clear Sky-Blog in seinem Artikel über den Bau einer Sternkarte auf mein Video verlinkt hat und das Stefan Taube bei LichtechoWerbung macht. Danke dafür. Gerne kann das Video auch auf anderen Seiten eingebaut und verlinkt werden.